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Die psychologischen Auswirkungen von Remote Work auf Mitarbeiter:innen

Die psychologischen Auswirkungen von Remote Work auf Mitarbeiter:innen
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Veröffentlicht:
17.07.2023
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In den letzten Jahren hat die Arbeitswelt enorm verändert. Durch die Corona-Pandemie wurde das Thema Remote Work in Unternehmen präsenter denn je zuvor. Remote Work, d.h. die Arbeit an einem selbst gewählten Arbeitsplatz außerdem der normalen Büroräume, bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Jedoch haben Mitarbeiter:innen auch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. In diesem Blogartikel sprechen wir über die psychologischen Auswirkungen von Remote Work auf die Mitarbeiter:innen.

Veränderung des Arbeitsumfelds

Dadurch, dass Mitarbeiter:innen sich bei Remote Work ihren Arbeitsplatz selbst aussuchen können, verändert sich das gewohnte Arbeitsumfeld auch stark. Der psychische Abstand zum Team und zum Unternehmen allgemein kann schnell zu einem Gefühl der Isolation führen und sich negativ auf die Psyche der einzelnen Mitarbeiter:innen auswirken. Auch der Mangel an sozialer Interaktionen und dem persönlichen Austausch kann sich negativ auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen auswirken.

Flexibilität und Work-Life-Balance

Ein riesengroßer Vorteil von Remote Work ist die Flexibilität, die gewonnen wird. Die Anpassung der Arbeitszeiten oder das freie Wählen des Arbeitsplatzes kann zu einer besseren Work-Life-Balance führen. Doch nicht jeder ist auf Dauer glücklich damit. Hohe Flexibilität kann auch dazu führen, dass Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen und es auf Dauer zu erhöhtem Stress kommt. Mitarbeiter:innen müssen deshalb lernen, sich selbstständig Grenzen zu setzen, sich nicht zu überarbeiten und auch zu Hause Pausen einzuhalten. Hier können Arbeitgeber unterstützen, indem sie ihrem Team klare Richtlinien und Erwartungen bezüglich Remote Work kommunizieren.

Selbstmotivation und Produktivität

Ein weiterer wichtiger Faktor, der entscheidend für erfolgreiches Remote Work ist, ist Selbstmotivation und Produktivität. Mitarbeiter:innen, die nicht im Büro arbeiten, benötigen hohe Selbstmotivation und Disziplin, da es weniger direkte Aufsicht und Kontrolle seitens des Arbeitgebers gibt. Das führt dazu, dass manche Mitarbeiter:innen Schwierigkeiten haben können, sich selbst zu organisieren und produktiv zu bleiben. Insbesondere dann, wenn Ablenkungen in Form von Haushaltsarbeiten dazu kommen. Eine gute Zeitplanung, klare Ziele und eine regelmäßige Kommunikation untereinander können helfen, Produktivität aufrechtzuerhalten und Mitarbeiter:innen zu unterstützen.

Teamkommunikation und Zusammenarbeit

Der letzte, wichtige Erfolgsfaktor für Remote Work, ist die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team. Da durch die örtliche Freiheit die persönlichen Begegnungen im Büro und der informelle Austausch wegfällt, kann es zu einer erschwerten Zusammenarbeit kommen. Zur Kommunikation können virtuelle Kommunikationstools eingesetzt werden. Außerdem sollten regelmäßige Team-Meetings mit festen Tagen und Uhrzeiten festgelegt werden. Arbeitgeber:innen können das virtuelle Teamgefühl unterstützen, indem sie etwa Teambuilding Aktivitäten umsetzen oder virtuelle, spontane Kaffeepausen einführen.

 

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